Wenn Tiere über die Regenbogenbrücke gehen...
von Dialog mit Tieren
Woran liegt es, dass unsere Haustiere so selten eines natürlichen Todes sterben können und oft erlöst werden müssen?
Liebe Menschen, wir wissen, dass viele von euch uns so sehr lieben, dass ihr alles daran setzt, dass wir nicht leiden müssen. Wenn die Lebensqualität zu sehr eingeschränkt oder die Schmerzen zu gross sind, dann ist es auch ein guter Weg und oft sogar ein Geschenk, dass ihr diesen Entscheid fällt und diese Verantwortung trägt.
Fragt euch aber auch in solchen Situationen, ob der Sterbeprozess uns wirklich nicht zuzumuten ist. Womöglich sind wir froh, den Körper bewusst verabschieden zu können. Manchmal ist auch eure eigene Angst vor dem Sterben der Grund dafür, dass ihr eure Tierfreunde erlösen wollt. Oder ihr müsst Verpflichtungen nachgehen und habt Bedenken uns in der Sterbephase alleine zu lassen. Wir wollen damit sagen, dass wir Tiere, wie auch ihr Menschen, manchmal Mühe mit dem Loslassen haben. Das Sterben ist aber zum Glück meist ein Prozess - wenngleich sich viele das sofortige und unerwartete Ende wünschen...
Nicht selten wird unser Verabschiedungs- und Sterbeprozess etwas verfrüht beendet. Wir Tierbegleiter sind bereit, euch und eure Pflegeaufgabe zu entlasten, aber auch wir vermögen die Dauer nicht zu beeinflussen. Seid einfach im Reinen mit euch und euren Beweggründen und dann ist es gut. Es macht uns traurig, wenn ihr anschliessend euer Herz mit Vorwürfen füllt – denn dann können wir euch im irdischen Leben nicht länger trösten.
Wer von euch schon mal einen sterbenden Tiergefährten bis zum letzten natürlich Atemzug begleiten durfte, weiss, dass es ein beeindruckendes und wertvolles, wenngleich emotionales, Erlebnis ist.
Herzliche Grüsse aus dem Regenbogenland
Jenny