Warum stehen Menschen dem Leid der Tiere stumpf gegenüber?
von Dialog mit Tieren
Ihr fragt uns betreffend eurer Unzulänglichkeiten. Ich versuche euch einen Einblick in unsere Wahrnehmung zu geben.
Änderungen können nur im Kleinen geschehen –, doch dafür ist jede kleinste Handlung oder Unterlassung umso wichtiger. Es gibt überall auf der Welt Ungerechtigkeiten. Menschen fügen auch Menschen Leid zu. Ein Tier nicht artgerecht zu halten ist im gleichen Masse schlimm, wie z.B. Menschen, trotz der Möglichkeit zur Veränderung, hungern zu lassen.
Damit meinen wir, dass der Respekt gegenüber allen Lebewesen im Mittelpunkt stehen soll. Die Bereitschaft zu handeln ist oft vorhanden –, doch die Tat folgt nicht den Gedanken. Wenn Menschen den Tieren nicht gebührend Aufmerksamkeit oder ein Umfeld voller Lebensfreude geben können oder wollen, dann verunmöglichen sie uns, sie zu begleiten und zu unterstützen. Somit bestrafen die Menschen nicht nur uns Tiere, sondern vor allem sich selber.
Es ist uns aber auch bewusst, dass nicht alles Leid behoben werden kann. Oft wählen wir eine solche Situation, um euch die Ungerechtigkeit zu zeigen. Es wäre so herrlich, wenn wir alle in Frieden und Harmonie leben könnten. Beginnt im Kleinen und sprecht über das Grosse. Zeigt mit dem Finger auf Ungerechtigkeiten. Erwartet aber nicht, dass ihr alles bewegen und verändern könnt,. denn sonst lähmen die Erlebnisse eure Gedanken und dann ist euer Blick für die Wahrnehmung des Schönen im Leben getrübt.
Auch wir Tiere verdienen Respekt. Wenn wir den erhalten, dann unterstützen und begleiten wir euch. Wenn dies nicht erfolgt oder nicht erfolgen kann, dann können wir, wenngleich wir dies selbst dann gerne tun würden, euch nicht unterstützen. Es ist, als ob ihr ein schönes Geschenk zurückweisen würdet.
Viele Menschen verstehen den Wert eines Tieres falsch. Der effektive Wert, und damit unsere Arbeit, besteht darin, zu begleiten und zu unterstützen. Unsere Arbeit ist umfassend – gebt uns das richtige Umfeld und wir werden euren Alltag bereichern.
Eure Wahrnehmung betreffend Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit ist der erste Schritt zur Veränderung. Aber lasst euer Herz nicht nur schwer werden. Denn eure Leichtigkeit unterstützt uns, unsere Arbeit zu tun –, wenn ihr es zulasst…
Herzliche Grüsse
Templario